Widerstandstrimmen mit dem Laser


Das Lasertrimmen ist heutzutage ein übliches Verfahren zum Abgleich von Dick- und Dünnschicht-, sowie von SMD-Widerständen und auch von SMD-Kondensatoren.

Beim Widerstandstrimmen wird hierbei durch Einschnitte in den Widerstand gezielt Material abgetragen, wodurch sich der Querschnitt des Widerstands verringert. Hierdurch wiederum erhöht sich der elektrische Widerstand. Das Lasertrimmen von Widerständen ist demnach nur möglich, wenn der Ausgangswiderstand größer als der Sollwert ist.

Um den korrekten Sollwert des Widerstandes zu erreichen, wird während des Trimmvorgangs der aktuelle Widerstandswert kontinuierlich gemessen. Ist der Sollwert erreicht, wird der Laservorgang automatisch gestoppt. Dieses Verfahren - auch Aktivabgleich genannt - kann angewendet werden, wenn eine Echtzeitmessung möglich ist.

Sind prozessbedingt die Messwerte nur zeitverzögert verfügbar, kann mittels des sogenannten Passivabgleichs der gewünschte Sollwert schrittweise erreicht werden. Hierbei wird mit stetig niedriger Schrittweite Widerstandsmaterial abgetragen, erneut gemessen, wieder abgetragen usw.

Bei Kondensatoren wird die Deckelektrode abgetragen, wodurch die Kapazität verringert wird, es muss jedoch natürlich darauf geachtet werden, daß unter der Elektrode liegende Dielektrikum nicht zu beschädigen

Die mit dem Laser getrimmten Bereiche sollten in jeden Fall mit einer Deck-Lackschicht überzogen werden, da durch die Lasereinwirkung die Langzeitstabilität aufgrund von Umwelteinflüssen vermindert sein kann.

Weiterführende Links zum Thema Lasertrimmen von Widerständen



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